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Feststehende Messer bei Knyfe

Feststehende-Messer_Kat-ohne-Text

Feststehende Messer haben einen wesentlichen Vorteil gegenüber Taschenmessern: Sie müssen nicht durch eine Mechanik offengehalten werden und sind so in der Lage, deutlich stärkere Kräfte aufnehmen zu können. Sie zeichnen sich ebenfalls durch ihre wesentlich stabileren und robusteren Klingen aus und sind für besonders schwierige und anspruchsvolle Arbeiten ideal geeignet. Insbesondere Jäger, Pfadfinder und Outdoor-Liebhaber schätzen die Vorteile eines hochwertigen feststehenden Messers, aber auch immer mehr Rettungskräfte setzen auf die zuverlässigen Helfer in der Not.

Wofür sind feststehende Messer geeignet?

Die meisten Outdoormesser eignen sich wunderbar für das nächste Abenteuer im Wald, in der Natur generell oder beim Wandern. Aber auch im normalen, alltäglichen Gebrauch sind feststehende Messer, die auch als Survivalmesser bezeichnet werden, ein beliebter Helfer, nicht zuletzt aufgrund ihres ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnisses. Viele Outdoormesser haben zudem spezielle gummierte, rutschfeste Griffe und liegen besonders gut in der Hand, um auch unter schwierigen Bedingungen wie beispielsweise bei Regen noch einen sicheren Einsatz zu gewährleisten.

Sind feststehende Messer erlaubt?

Rechtlich gesehen gibt es in Deutschland eine eindeutige Lage zu feststehenden Messern. Diese dürfen zwar legal erworben werden, sofern es sich nicht um Hieb- oder Stoßwaffen (z.B. Dolche, Springmesser) handelt. Allerdings dürfen sie aufgrund ihrer Eigenschaften nicht in der Öffentlichkeit getragen werden, sofern sie eine Klingenlänge von 12 cm überschreiten. Es gibt jedoch eine Ausnahme, bei der auch Outdoormesser getragen werden dürfen, nämlich wenn sie in einem verschlossenen Behältnis, wie beispielsweise einem Rucksack, transportiert werden. Denn dann ist das Messer nicht zugriffsbereit, was hier den ausschlaggebenden Unterschied macht. Da es aber auch kaum Gründe gibt, feststehende Messer in der Öffentlichkeit zu tragen, dürfte dies auch keine allzu große Einschränkung darstellen.

Feststehende Messer führen mit anerkanntem Zweck

Solltest Du allerdings einen sogenannten "anerkannten Zweck" verfolgen, also beispielsweise Dein Messer bei der Arbeit dringend benötigen, kann das Tragen eines Messers gestattet werden. Dies ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich und sollte vorher genauestens überdacht werden, um unnötige Busgelder und Strafen zu vermeiden. Alle wichtigen Informationen zu diesem Thema haben wir für Dich auf unserer Seite zu Messerrecht zusammengefasst.

Wie sind feststehende Messer konstruiert?

Die Bauweise von feststehenden Messern ist nicht immer gleich. Es gibt viele verschiedene Arten, wie ein feststehendes Messer gebaut sein kann. Dabei unterschiedet sich das Messer aber nicht nur bei der Klingenform oder der Stahlsorte, sondern auch bei der Grundkonstruktion an sich. Die größten Unterschiede gibt es bei der Bauweise des Erls. Dieser wird auch Tang genannt und ist das Stahlteil des Messers, aus dem die Klinge herausragt und welches zur Befestigung des Griffs dient. Er kann verschiedene Formen wie beispielsweise Stick Tang, Half Tang oder Full Tang.

Was ist ein Stick Tang?

Ein Stick Tang wird auch als Rat Tang bzw. als Rattenschwanz-Angel bezeichnet. Begründet ist das in der optischen Ähnlichkeit der Bauweise zu Rattenschwänzen. Der Stick Tang stammt aus einer Zeit, in der alle Messer noch von Hand geschmiedet wurden. Dieser Erl ist in der Regel dünner als die Klinge selbst und zieht sich durch den gesamten Griff, teilweise kommt er sogar am Griffende wieder zum Vorschein. Er wird dann so geschmiedet, dass er den Griff fixiert. Das Gewicht fällt beim Stick Tang geringer aus als bei anderen Konstruktionen. Durch die spezielle Bauweise sind solche Messer vor allem zum Ausweisen von Wild bestens geeignet. Bei anspruchsvolleren Arbeiten würde man aber eher zu anderen, noch robusteren Konstruktionen greifen.

Was ist ein Half Tang?

Die Half Tang-Konstruktion ist dort schon die bessere Wahl. Es handelt sich hierbei, wie der Name schon sagt, um eine Art Zwischenlösung zwischen dem Stick Tang und dem Full Tang. Beim Half Tang verläuft der Erl nur bis etwa zur Hälfte des Griffs, wodurch das Messer stärker ist als ein Stick Tang-Messer, allerdings auch nicht ganz so stark wie eine Full-Tang-Konstruktion. Half Tangs sieht man heute nur noch relativ selten, allerdings setzen Hersteller wie Helle immer wieder auf diese Bauweise.

Was ist ein Full Tang?

Wer in keinerlei Hinsicht Abstriche machen will, der sollte definitiv auf eine Full Tang-Konstruktion zurückgreifen. Dies ist die stärkste Option, die es bei feststehenden Messern gibt. Bei dieser Bauweise verläuft der Erl durch den kompletten Griff hindurch, meistens in einer ähnlichen Stärke wie die Klinge selbst. Der Griff ist dadurch mindestens so dick wie die Klinge, meistens aber sogar noch dicker. Besonders bei intensivem Gebrauch und anspruchsvolleren Aufgaben kommt man um ein Full Tang-Messer kaum herum, da es die höchste Stabilität und Sicherheit bietet. Aber auch ein Full Tang kommt mit seinen Nachteilen: Durch die dickere Bauweise und die Verwendung von mehr Stahl ist ein Full Tang-Messer in der Regel schwerer als feststehende Messer mit anderen Bauweisen. Bei niedrigeren Temperaturen kann ein Full Tang-Messer sogar unangenehm werden, da der Stahl sehr kalt wird, wodurch das Arbeiten mit dem Messer sehr anstrengend und schmerzhaft werden kann. Skandinavische Messer beispielsweise setzen deswegen nur selten auf Full Tang-Konstruktionen, da man sich dort über diesen Nachteil bewusst ist.

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Feststehende Messer bei Knyfe

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Feststehende Messer haben einen wesentlichen Vorteil gegenüber Taschenmessern: Sie müssen nicht durch eine Mechanik offengehalten werden und sind so in der Lage, deutlich stärkere Kräfte aufnehmen zu können. Sie zeichnen sich ebenfalls durch ihre wesentlich stabileren und robusteren Klingen aus und sind für besonders schwierige und anspruchsvolle Arbeiten ideal geeignet. Insbesondere Jäger, Pfadfinder und Outdoor-Liebhaber schätzen die Vorteile eines hochwertigen feststehenden Messers, aber auch immer mehr Rettungskräfte setzen auf die zuverlässigen Helfer in der Not.

Wofür sind feststehende Messer geeignet?

Die meisten Outdoormesser eignen sich wunderbar für das nächste Abenteuer im Wald, in der Natur generell oder beim Wandern. Aber auch im normalen, alltäglichen Gebrauch sind feststehende Messer, die auch als Survivalmesser bezeichnet werden, ein beliebter Helfer, nicht zuletzt aufgrund ihres ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnisses. Viele Outdoormesser haben zudem spezielle gummierte, rutschfeste Griffe und liegen besonders gut in der Hand, um auch unter schwierigen Bedingungen wie beispielsweise bei Regen noch einen sicheren Einsatz zu gewährleisten.

Sind feststehende Messer erlaubt?

Rechtlich gesehen gibt es in Deutschland eine eindeutige Lage zu feststehenden Messern. Diese dürfen zwar legal erworben werden, sofern es sich nicht um Hieb- oder Stoßwaffen (z.B. Dolche, Springmesser) handelt. Allerdings dürfen sie aufgrund ihrer Eigenschaften nicht in der Öffentlichkeit getragen werden, sofern sie eine Klingenlänge von 12 cm überschreiten. Es gibt jedoch eine Ausnahme, bei der auch Outdoormesser getragen werden dürfen, nämlich wenn sie in einem verschlossenen Behältnis, wie beispielsweise einem Rucksack, transportiert werden. Denn dann ist das Messer nicht zugriffsbereit, was hier den ausschlaggebenden Unterschied macht. Da es aber auch kaum Gründe gibt, feststehende Messer in der Öffentlichkeit zu tragen, dürfte dies auch keine allzu große Einschränkung darstellen.

Feststehende Messer führen mit anerkanntem Zweck

Solltest Du allerdings einen sogenannten "anerkannten Zweck" verfolgen, also beispielsweise Dein Messer bei der Arbeit dringend benötigen, kann das Tragen eines Messers gestattet werden. Dies ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich und sollte vorher genauestens überdacht werden, um unnötige Busgelder und Strafen zu vermeiden. Alle wichtigen Informationen zu diesem Thema haben wir für Dich auf unserer Seite zu Messerrecht zusammengefasst.

Wie sind feststehende Messer konstruiert?

Die Bauweise von feststehenden Messern ist nicht immer gleich. Es gibt viele verschiedene Arten, wie ein feststehendes Messer gebaut sein kann. Dabei unterschiedet sich das Messer aber nicht nur bei der Klingenform oder der Stahlsorte, sondern auch bei der Grundkonstruktion an sich. Die größten Unterschiede gibt es bei der Bauweise des Erls. Dieser wird auch Tang genannt und ist das Stahlteil des Messers, aus dem die Klinge herausragt und welches zur Befestigung des Griffs dient. Er kann verschiedene Formen wie beispielsweise Stick Tang, Half Tang oder Full Tang.

Was ist ein Stick Tang?

Ein Stick Tang wird auch als Rat Tang bzw. als Rattenschwanz-Angel bezeichnet. Begründet ist das in der optischen Ähnlichkeit der Bauweise zu Rattenschwänzen. Der Stick Tang stammt aus einer Zeit, in der alle Messer noch von Hand geschmiedet wurden. Dieser Erl ist in der Regel dünner als die Klinge selbst und zieht sich durch den gesamten Griff, teilweise kommt er sogar am Griffende wieder zum Vorschein. Er wird dann so geschmiedet, dass er den Griff fixiert. Das Gewicht fällt beim Stick Tang geringer aus als bei anderen Konstruktionen. Durch die spezielle Bauweise sind solche Messer vor allem zum Ausweisen von Wild bestens geeignet. Bei anspruchsvolleren Arbeiten würde man aber eher zu anderen, noch robusteren Konstruktionen greifen.

Was ist ein Half Tang?

Die Half Tang-Konstruktion ist dort schon die bessere Wahl. Es handelt sich hierbei, wie der Name schon sagt, um eine Art Zwischenlösung zwischen dem Stick Tang und dem Full Tang. Beim Half Tang verläuft der Erl nur bis etwa zur Hälfte des Griffs, wodurch das Messer stärker ist als ein Stick Tang-Messer, allerdings auch nicht ganz so stark wie eine Full-Tang-Konstruktion. Half Tangs sieht man heute nur noch relativ selten, allerdings setzen Hersteller wie Helle immer wieder auf diese Bauweise.

Was ist ein Full Tang?

Wer in keinerlei Hinsicht Abstriche machen will, der sollte definitiv auf eine Full Tang-Konstruktion zurückgreifen. Dies ist die stärkste Option, die es bei feststehenden Messern gibt. Bei dieser Bauweise verläuft der Erl durch den kompletten Griff hindurch, meistens in einer ähnlichen Stärke wie die Klinge selbst. Der Griff ist dadurch mindestens so dick wie die Klinge, meistens aber sogar noch dicker. Besonders bei intensivem Gebrauch und anspruchsvolleren Aufgaben kommt man um ein Full Tang-Messer kaum herum, da es die höchste Stabilität und Sicherheit bietet. Aber auch ein Full Tang kommt mit seinen Nachteilen: Durch die dickere Bauweise und die Verwendung von mehr Stahl ist ein Full Tang-Messer in der Regel schwerer als feststehende Messer mit anderen Bauweisen. Bei niedrigeren Temperaturen kann ein Full Tang-Messer sogar unangenehm werden, da der Stahl sehr kalt wird, wodurch das Arbeiten mit dem Messer sehr anstrengend und schmerzhaft werden kann. Skandinavische Messer beispielsweise setzen deswegen nur selten auf Full Tang-Konstruktionen, da man sich dort über diesen Nachteil bewusst ist.

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